Was gibt’s neues in VI3.5?!

Die VMware hat heute sehr kurzfristig ein Webinar zum Thema “What’s New in VMware Infrastructure” durchgeführt. Nebenbei hab ich ne Wette verloren! :) Die wichtigesten Sachen, die angesprochen wurden:

ESX Server 3i 3.5:
Der 3i Server wird künftig neben dem “normalem” ESX eine entscheidene strategische Bedeutung einnehmen. Ende des Jahres werden die ersten Hardwarehersteller Server mit dem 3i Server ausliefern. Der Listenpreis wird 495$ für 2 CPUs betragen. Langfristig wird der ESX3i den ESX3 mit Serviceconsole ablösen!

Distributed Power Management:
Dieses Feature ist ein Aufsatz für das bestehende DRS. Es wird nichtbenötigte physische Hosts tatsächlich runterfahren (um Strom zu spaaren) und bei Bedarf wieder einschalten!

verbessertes HA:
HA wird nun nicht mehr nur auf Hardwarefehler eines physischen Hosts reagieren können, sondern auch hängende VMs neu starten. Umgesetzt wird dies über die vmware-tools und den damit verbunden Heardbeat. Somit wird jedes in der VM unterstütze OS supported – man darf aber durchaus gespannt sein ob das Ding in der Praxis wirklich funktioniert!

Storage VMotion:
Bisher wird für VMotion shared-storage benötigt – ab 3.5 nicht mehr. Es wird möglich sein zwischen unterschiedlichen Topologien (FC, iSCSI, local Storage) zu schieben. Das ganze läuft im Wesentlichen mit den bisher bekannten Technologien ab:
1. VM in REDO Log Modus setzten
2. VMX + VMDK + Swap syncen
3. VMotion (RAM syncen)
4. REDO syncen und commiten

Virtualcenter 2.5:
VC 2.5 hat den Converter bereits integriet. Weiterhin wird es ein wizzardbasiertes “Guided Consolidation” geben. Hier wird die Performance eines physischen Hosts analysiert und Vorschläge gemacht, wie er in der VM aussehen könnte. Eigenen Aussagen nach taugt das Ding aber nur für “kleine” Umgebungen und ist kein Ersatz für capacity planner.

Virtual Desktop Manager:
Mit dem VDM soll die VDI unterstützt werden. Es wird vorerst ledliglich Microsoft Active Directory supported. Nach der Anmeldung des User kann entweder eine 1:1 Zuordnung auf eine VM erfolgen oder eine StandardVM geladen werden, welche nach der Abmeldung wieder “weggeschmissen” wird.

Update Manager:
Der Update Manager unterstützt sowohl den ESX als auch die VMs. Als VMs wird Windows und Redhat supported. Man wird eine Baseline angeben können welche OS Patches auf den VMs eingespielt sein müssen. Ist dies nicht gesehen, so wird dies durch die vmware-tools nachgeholt. Angeblich wird es vor den einspielen der Patches ein Snapshot geben, auf welchen zurückgerollt wird, wenn die VM nach dem Patchen nicht wieder startet – klingt schon so, als wenn das nur vor den Baum gehen kann!
Der ESX soll sich voll automatisch Updaten, d.h.: er verschiebt alle VMs, fährt in den Maintainance Mode, spielt das Update ein und rebooted.

Site Recovery Manager:
Dieses Feature wird nicht zum Zeitpunkt des 3.5er Releases veröffentlicht. Es wird weiterhin nur als seperates Produkt zu kaufen sein.
Ziel ist es mehrere Sites zu definieren, zwischen welchen man desaster recovery Szenarien implementieren und testen kann. Beim Umschalten vorn Rechenzentrum A auf B können Abhänigkeiten (Bootsequenz) zwischen den VMs definiert werden. Eigenen Aussagen nach wird man speziell hier den Focus auf Testszenarien legen.
Hierfür wird es ein spezielle virtuelles Netz geben.

noch mehr physische/virtuelle HW
Ist ja von Release zu Release eh klar. VM kann bis 64GB RAM, Host bis 128GB…

Migration:
Die 3.5er Version wird auch VMFS3 benutzen. Man kann davon ausgehen, dass die Upgradeszenarien wirklich einfach gestrickt sind. Zur LVM Unterstützung hiess es (wie seit 2 Jahren): kommt!

Der Webcast wird wohl innerhalb von 72 Stunden online stehen.

Update: Der Webcast steht nun zur hier zur Verfügung – Seite 2 – beim 8. Oktober – “What’s New in VMware Infrastructure”

Links:
http://www.vmware.com/company/news/releases/esx_35.html
http://www.vmware.com/products/vi/features.html
http://www.vmware.com/products/vi/whatsnew.html

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